2. PLATZ FÜR grbv IM REALISIERUNGSWETTBEWERB DER MÜHLENDAMMBRÜCKE ÜBER DIE SPREE

Beim Planungswettbewerb für den Ersatzneubau der Mühlendammbrücke belegten grbv Ingenieure im Bauwesen als Planungsteam zusammen mit schlaich bergermann partner den 2. Platz.

Aufgrund der Lage des Brückenbauwerks in der historischen Mitte Berlins (Fischerinsel/Nikolaiviertel), umgeben von zahlreichen denkmalgeschützten Gebäudeensembles lobte das Land Berlin im März 2021 einen nichtoffenen Realisierungswettbewerb aus.
An verkehrlich bedeutender Stelle in Berlins Mitte soll ein modernes und zukunftsfähiges Brückenbauwerk entstehen, dass im Zuge der Mobilitätswende eine flexible Nutzung des Brückenquerschnitts ermöglicht. So wird die neue Brücke auch zukünftig die neue Straßenbahnlinie vom Alexanderplatz zum Potsdamer Platz überführen.

Das schlanke, unten liegende Tragwerk „Fischbauchträger“ der Verbundbrücke erhält die freien Sichtachsen auf die teils historischen Gebäude entlang der Spree. Infolge der optimierten Verkehrsführung über alle Nutzungsphasen hinweg, konnte die Brückenbreite gegenüber dem Bestand um ca. 10 m reduziert werden. Die gleichzeitige Senkung der Gradiente ermöglicht es die zusätzlichen Freiräume als barrierefreie Anbindung des Spree- und Rolandufers an die Mühlendammbrücke nu nutzen. „Die komplexen und umfangreichen Randbedingungen der Auslobung sowie die exponierte Lage der Brücke stellten uns vor eine planungsintensive Herausforderung, die wir in sehr enger Abstimmung mit unseren Planungspartner sbp gelöst haben“, erklären Nils Engelke als verantwortlicher Projektleiter und Johannes Herbort, einer der sieben grbv-Geschäftsführer.

Wir gratulieren Arup Deutschland und den Architekten von COBE A/S zu Ihrem Siegerentwurf.